Anti-Antifa – Gruppe Ludwigsburg

Kein Platz für Linksextremisten im Kreis Ludwigsburg

Monatsarchive: Dezember 2010

Solidarität mit mittelsachsen.org

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden!

Ein kleines Stück jüngerer Geschichte, des nationalen und sozialen Widerstandes in Deutschland, fand dieser Tage sein vorläufiges Ende in einer vernichtenden Niederlage. Drei weit über die Grenzen ihrer sächsischen Heimat hinaus bekannten Aktivisten starteten 2008 mittelsachsen.org. Die Seite war anfangs nur für Sachsen gedacht, sie sollte über aktuelle politische Missstände und über kriminelle Machenschaften der selbsternannten “Antifa” informieren.

Doch innerhalb kurzer Zeit wurde die Seite derart beliebt, dass sich die Initiatoren entschlossen sie zu erweitern. So vergrößerten sie die Angebote um ein großes Grafikreservoir und um die Dienstleistung der professionellen Grafikgestaltung vieler Webseiten von Aktivistengruppen.
Der hämische Ton gegenüber den politischen Feinden wirbelte viel Staub auf: der Landkreis Mittelsachsen versuchte die Domain mithilfe der Justiz zu sperren und die Urherber zu belangen. Dieses Unternehmen scheiterte grandios mit einer Pressemitteilung, bei der eingestanden wurde, dass die Seite juristisch gesehen keinerlei Angriffsfläche biete. 
Ein großer Erfolg für die gesamte Bewegung!
Mit annähernd 4000 Besuchern war Mittelsachen.org eine der meist besuchten nationalen Infoseiten in Sachsen. Dieser stetig wachsende Erfolg brachte die politischen Gegner gewaltig unter Zugzwang: es wurden alle erdenklichen Hebel in Bewegung gesetzt um Mittelsachsen.org zu stoppen.
Die erste schwerwiegende Klage wurde nach einem Prozessbericht eingereicht, angeblich wurden vier Antifas diskreditiert. Der Streitwert der Klage belief sich auf sage und schreibe 25.000 Euro-nur dank eines beherzten Anwaltes aus Rostock verlief dies im Sande.

Zwischenzeitlich wurde mittelsachsen.org zum Ziel mehrerer Hackerangriffe. Es liefen Kosten in Höhe mehrerer hundert Euro auf. Diese zusätzlichen finanzielle Last wurde von den Betreibern, um ein Fortbestehen der Netzseite zu ermöglichen, aus eigener Tasche bezahlt.

Der nächste große Schlag kam aus dem Alb-Donau Kreis: es wurde ein Indizierungsantrag gegen Mittelsachsen gestellt, da die Seite leichtgläubige Jugendliche zum Rechtsextremismus verführe. Ein 9er Gremium reagierte so, wie man es leider von politischen Feinden nicht anders erwarten kann- sie segneten den Antrag ab. Die Betreiber mussten die Inhalte für Jugendliche unter 18 Jahren unzugänglich machen. Das Projekt mittelsachsen.org musste eingestellt werden.
Den Gegnern, der Justiz und somit dem Staat reicht es natürlich nicht die Projekte von Kritikern zu zerstören, sie wollen natürlich deren Urheber nachhaltig zugrunde richten. Aus diesem Grund wurden die Betreiber der Domain vom Landkreis Mittelsachsen verklagt. Grundlage hierfür bildete das so genannte Körperschaftsgesetz. Sinnbildlich gesprochen ist es vor der dem Gesetz das Selbe, wenn jemand unter Mercedes-Benz.de Rezepte für Weihnachtsplätzchen online stellt oder unter mittelsachsen.org systemkritische Texte veröffentlicht. Nach Ansicht des Gerichts steht nur dem Landkreis Mittelsachsen eine Netzseite zu, in derer Bezeichnung das Wort „Mittelsachsen“ auftaucht.

Doch Mittelsachsen ist nicht nur ein Wort, eine Institution, ein Kreis. Mittelsachsen ist Heimat, UNSERE Heimat!

Deshalb entschloss sich der Betreiber für den Domain zu kämpfen und ging durch die Instanzen. Die anfängliche Forderung von einer Viertelmillion Euro, in Zahlen 250.000 Euro konnte auf 40.000 Euro gedrückt werden. Diese Summe bildet den Streitwert, aus dem letztlich, 4309,05 zuzüglich Zinsen und noch einmal 3000 bis 4000 Euro für den Anwalt, der wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat, resultiert.

Wir befinden uns im Kampf, liebe Freunde. Es gibt drei verschiedene Arten von Kämpfern- Kämpfer der Faust, Kämpfer des Kopfes und Kämpfer der zweiten Reihe. Die Kämpfer in der ersten Reihe stehen mit ihrer Gesundheit, ihrem Besitz und letztlich mit ihrem Leben für unsere gemeinsame Sache ein. Sie verzichten zum Wohle dieser auf ihre Freiheit, auf den Luxus eines anonymen Lebens und oft auch auf viele, von allen anderen geschätzten, luxuriösen Annehmlichkeiten, die das Leben auf der Sonnenseite des Kapitalismus so mit sich bringt. Sie werden zur Zielscheibe des Staates, der Kollegen, der Mitinsassen, der Nachbarn, der Roten. Jeder, der sich entschließt in der zweiten Reihe zu kämpfen soll dies tun. Aber damit trägt er automatisch auch die Verantwortung unsere Kämpfer der ersten Reihe nach Kräften zu unterstützen! Sei es durch Unterkunft, Materielles, Briefe in den Knast oder Geld.
 Wie konkret in diesem Fall.

Unser Kamerad Spani und die treuen Redakteure von mittelsachsen.org, die sich mit ihren Fähigkeiten in den Dienst unserer Sache gestellt und viel geleistet haben, sind im Begriff an den Sanktionen des Staates zu zerbrechen. Wir können und werden nicht zulassen, dass dies geschieht! Jeder, der dies hier liest, ist angehalten eine Spende auf folgendes Konto zu überweisen:

Franziska Räther
Konto: 514 063 709
BLZ: 500 100 60
Betreff: Mittelsachsen.org

Leitet diesen Text weiter. Sorgt für eine größtmögliche Streuung. Es ist unser aller Pflicht unseren Kameraden da herauszuhelfen und sie zu unterstützen! Der Staat will ein Exempel statuieren, also statuieren wir ein Exempel der Solidarität!

Weiter Informationen unter: www.soli-mittelsachsen.tk

Auch ein Twitterkonto ist eingerichtet. Zu erreichen ist dies hier

Rauhnächte bei der Anti-Antifa Ludwigsburg

Der monatliche Stammtisch der Anti-Antifa Ludwigsburg fand diesen Monat in Verbindung mit der Julfest-Feier statt.
Während im vergangenen Jahr der Stammtisch und das Julfest getrennt stattfanden, wurde aus terminlichen Gründen der monatliche Stammtisch mit dem Feierlichkeiten zum Julfest (oder auch Rauhnächte, geweihte Nächte, Weihnachten) verbunden.

Dieses Jahr konnte die Teilnehmerzahl mit über 60 Personen nahezu verdoppelt werden, im Vergleich zum Vorjahr. Grund hierfür ist vor allem auch die diesjährige Entscheidung gewesen mit der Anti-Antifa Arbeit erstmals in die Öffentlichkeit zu gehen, was zu einem enormen Zuwachs an Mitstreitern geführt hat.

Rückblickend war es ein sehr erfolgreiches Jahr für die Anti-Antifa Ludwigsburg, so konnten viele neue Erkenntnisse gesammelt werden über Linksextremisten im Landkreis sowie einen Informanten aus dem direkten Umfeld bekannter Linksextremisten gewonnen werden.

Im Jahr 2010 wurden durch die Anti-Antifa Ludwigsburg 60.000 Aufkleber gedruckt  und verklebt, sowie insgesamt über 4000 Plakate im Landkreis aufgehängt und ca. 40.000 Flugblätter an den Mann gebracht. Diese zahlreichen Propaganda Aktionen sorgten für eine breite Aufklärung im Landkreis über die Linksextreme Gefahr und brachten der Anti-Antifa einige Schlagzeilen in der regionalen Presse ein.

Auch im Jahr 2011 wird die Anti-Antifa Ludwigsburg ihre Öffentlichkeitsarbeit fortsetzen und den Kommunisten und linken Faschisten keine Ruhe lassen. Besonders beim anstehenden Landtagswahlkampf der Mauermörderpartei „Die Linke“ sind aufklärende Aktionen von Nöten. Kein Fußbreit den kriminellen Linksfaschisten!